3. Tag – Von Hjarðarból nach Reykholt ein Kampf gegen den Wind

Nach dem ausgiebigen Frühstück sattelten wir die Fahrräder und machten uns auf den Weg nach Reykholt. Wegen den starken Winden und den Unterkunftsmöglichkeiten haben wir die heutige Etappe angepasst. Wir haben in Reykholt für zwei Nächte ein Zimmer gebucht und werden von dort aus in einer Tagestour Geysir und Gullfoss besuchen.

Unser Weg führte heute durch eine eine karge, von Vulkanen geprägte Gegend. Die Landschaft ist sehr flach mit vereinzelten Bergen an denen die Wolken hängen und damit für ein malerisches Bild sorgen. Allmählich wechselte der braune mit Moos bedeckte Boden über in grüne Flächen, auf welchen überall Pferde weiden.

Auf der Strecke machten wir Halt bei Kerið einer Touristenattraktion. Wir bestiegen zu Fuss die Hügel welche sich ringförmig um die Vulkankrater auftürmen. Ein Krater beherbergt sogar einen See. Die verschiedenen vulkanischen Gesteine zeigen sich in allen möglichen Farben. Die Steine sind relativ leicht, da sie mit diversen Poren durchzogen sind.

An einem nächsten Aussichtspunkt machten wir Halt, um uns von den Strapazen – gegen den Wind pedalen ist anstrengend – zu erholen und ein paar Isländische Pferde zu fotografieren. Während wir Fotos schossen kam ein Paar auf uns zu und fragte, ob wir die wilden Schweizer wären. Erkennt hatten sie uns, weil wir auf unseren Lenkertaschen je eine Schweizer Fahne befestigt haben. Wir plauderten eine Weile über dies und jenes. Sie sind mit einem Auto unterwegs, in welchem sie auch übernachten.

Der Wind blies heute, wie kann es anders sein, leicht seitlich von vorne. Obwohl die Strasse eben war, hatten wir das Gefühl die Furka hoch zu fahren.

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