… und zum Schluss noch dies

Silvan und Alfons starteten als Vater-Sohn-Gespann am 3. August 2013 zum Abenteuer Island per Fahrrad und sind am 23. August 2013 gesund und mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause gekommen. Es war ein erfolgreiches Erlebnis. Wir haben zusammen viel erlebt und schauen auf eine gute Zeit mit vielen schönen Erlebnissen, Begegnungen, Bildern und Eindrücken zurück, obwohl der Vater mit seinen Kräften auch mal ans Limit kam.

Wir hatten in den drei Wochen ein Land mit eindrücklicher Naturschönheiten kennen gelernt. Einerseits die grossen kargen Gebiete rund um die Vulkane die einer Mondlandschaft ähnlich sind, wo weit und breit nur Berge, Gletscher, Steine, Geröll und feiner Vulkansand liegen. Andererseits die grünen, schönen auch sehr weiten Gebiete, die notabene nur eine sehr kurze Vegetationszeit haben und darum auch sehr empfindlich sind bezüglich Verwüstung und Erosion durch das Wasser. Die malerischen, in der Landschaft schlängelnden, sanft wirkenden Flüsse in den breiten Flussbetten. Aber auch tiefe Schluchten, Wildbäche die sich darin den Weg suchen mit den majestätisch wirkenden Wasserfällen, an welchen die Gischt hochzieht die im Licht verspielt wirkt und mit dem Rauschen und Donnern die Umgebung beschallen. Die vielen weidenden Pferde, die kleinen Schafgruppen, die singenden Vögel und die unendlichen Weiten dieser Landschaften mit sehr wenig Häusern und damit auch wenig Menschen.

Wir haben hilfsbereite Menschen getroffen, wurden immer freundlich empfangen und fühlten uns sicher. Die Unterkünfte waren, manchmal einfach, aber immer sauber und preiswert. Wir haben immer gut gegessen, obwohl die Auswahl eingeschränkt war. Island können wir jederzeit als Reisedestination nur bestens weiter empfehlen.

Wer das Land mit dem Fahrrad erkunden will, muss sich bewusst sein, dass der Wind immer, meistens aber stark, bläst. Wer Pech hat, erlebt diesen als Gegenwind. Die Temperaturen zwischen 0°C und 14°C sind nicht jeder Manns Sache. Zudem kann es am Tage mehrmals regnen. Man kann Island aber auch mit einem Mietwagen erkunden und so die vielen Schönheiten geniessen.

Wir sind 1’126 km weit gefahren, haben 8’846 Höhenmeter überwunden und sassen dafür 53 Std. 24 Min. im Sattel. Wir hatten 2 Pannen. Silvan hatte eine Schnitt im Hinterreifen und der Ständer an seinem Fahrrad ist gebrochen. Unfälle hatte wir zum Glück keine und wir sind gesund geblieben.

Wir hoffen wir konnten Euch mit unserem Blog einen Eindruck unserer Fahrradtour überbringen. Uns hat es Spass gemacht. Wir danken für die Kommentare, die SMS und die Mails und wer weiss, vielleicht ein anderes Mal mit einem neuen Projekt.

Tschüss, macht’s gut
Alfons und Silvan

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