19. Tag – Heute war Museumstag

Das Wetter hatte, wie in den Prognosen gemeldet, über Nacht geändert. Es blies ein starker SE Wind und dazu fiel Regen. Für uns eine gute Gelegenheit Museen zu besuchen.

Später als gewohnt zogen wir die Regenkleidung an und machten uns auf den Weg. Die Kamera liessen wir im Zimmer, deshalb gibt es heute keine Bilder. Als erstes besuchten wir das Isländische Nationalmuseum, welches sich gleich neben unserem Hotel befindet.

Die permanente Ausstellung soll Einblick in die Geschichte der isländischen Nation von der Besiedlung bis zur Gegenwart gewähren, so steht es im Prospekt. In der Ausstellung sind ca. 2’000 Exponate von der Zeit der Besiedlung bis hin zur Gegenwart zu sehen, ausserdem 1’000 Fotografien aus dem 20. Jahrhundert. Auf drei grossräumigen Etagen ist die Ausstellung zum Teil in Vitrinen, als Bilder, als räumlich nachgebaute Szenen oder als interaktive Multimedia aufgebaut. Die Geschichte Islands wird so in chronologischer Reihenfolge dargestellt. Der Besuch hat sich sehr gelohnt, erfuhren wir doch einiges über die 1’200 Jahre, die seit der Besiedlung Islands vergangen sind.

Nach Kaffee und Kuchen im hauseigenen Kaffee gings weiter zur nächsten geschichtlich interessanten Ausstellung. Im Reykjavik 871±2 erhielten wir Einblick in die Entstehung dieser Stadt und dem Leben im Zeitalter der Wikinger. Im Jahre 2001 fand man bei Ausgrabungen in Aðalstræti archäologische Reste, die sich als die ältesten jemals gefundenen Relikte einer menschlichen Ansiedlung in Reykjavík erweisen sollten und von dem Jahre 871±2 zu datieren sind. Auch hier wurden wir mit modernster Technik durch die Ausstellung geführt und erfuhren Interessantes über die Lebens- und Bauweisen dieser frühen Zeit.

Draussen hat der Regen inzwischen an Intensität zugenommen, dennoch liessen wir es uns nicht nehmen zum nächsten, dem Vulkan Museum, zu gehen. Doch leider war dieses geschlossen. So zogen wir uns ins Hotelzimmer zurück.

 

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