16. Tag – Von Bifröst nach Akranes

Eigentlich hätte heute um 8:00 Uhr das Frühstück bereit stehen sollen. Aber das Restaurant war noch geschlossen. Wir versuchten an allen Eingängen Eintritt zu bekommen. Nichts wars. Wir mussten warten bis der Herr, der das ganze Haus managt, kam und uns öffnete.

Bei angenehmen 10°C, bewölktem Himmel und leichtem Rückenwind konnten wir die heutige Etappe starten. Nach wenigen Kilometern mussten wir die Regenkleider anziehen. Doch schon bald war auch dieser Spuk vorbei und wir nahmen wieder einen Tenuewechsel vor.

Wir fuhren auf der Strasse 1, die sich durch die Ebene – natürlich die Isländische – schlängelt in einem rassigen Tempo. Die Gegend ist geprägt von steinigem Land umringt von Bergen im Hintergrund. Auf dieser Strecke gibt es verschiedene, erhöhte Aussichtspunkte. An einem machten wir Halt, doch leider war die Sicht zu trübe, um schöne Bilder machen zu können.

Nach 32 km machten wir in Borgarnes auf einem Campingplatz Halt, um unsere Banane zu essen. Danach führte der Weg über eine langen Damm über einen Fjord. Bei Kilometer 60 kehrten wir in einem Restaurant ein, um etwas zu trinken. Während wir da sassen, sahen wir draussen die vorbeifahrenden Autos, die vermehrt die Scheibenwischer laufen liessen. Und tatsächlich es hatte wieder begonnen zu regnen und hörte bis zu unser Ziel in Akranes nicht mehr auf.

Akranes ist eine kleine Ortschaft mit ca. 6’600 Einwohnern. Es hat hier einen kleinen Hafen, wo vor allem Fischer ihr Handwerk treiben. Da die Jugendherberge erst ab 17:00 Uhr bedient ist, sind wir durch die Ortschaft spaziert, haben den Leuchtturm besucht und nahmen in einer schönen Bäckerei etwas Süsses und Kaffee zu uns. Die Jugi befindet sich in einer früheren Apotheke und ist mit Räumen auf drei Stockwerke ganz angenehm, sauber und schön eingerichtet.

One Response to “16. Tag – Von Bifröst nach Akranes”

  1. Peter Says:

    Ist ja wahnsinnig was ihr da macht aber sehr eindrücklich. Bei uns ist es recht kühl mit etwas unter 20 Grad ;-)
    I wünsch eu witerhin en schöni Reis und seien die Wettergötter in Island doch etwas gnädig mit eu. Gruss Pete und Vreni

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