11. Tag – Vom niedlichen Guesthouse in die Jugendherberge

Das Guesthouse am Goðafoss war eine Trouvaille mit einem kleinen abgeschrägten Zimmer und direktem Blick auf den Fluss mit dem Wasserfall. Das Abendessen war lecker und das gebotene sehr preiswert.

Die heutige Etappe führte uns nach Akureyri. Die Strecke führte an Flüssen und Seen entlang. Dabei mussten wir einen Übergang von 350 m.ü.M. bewältigen. Dies verlangte, vor allem von Alfons, einiges ab. Ja, das ist der Preis, wenn das Fahrrad mit Gepäck fast gleich schwer ist wie der Fahrer. Als Lohn genossen wir die lange und zügige Abfahrt.

Am Mittag trafen wir in Akureyri ein und fanden die Jugendherberge, die wir online für eine Nacht gebucht hatten. Da erst um 15 Uhr eingecheckt werden kann, spazierten wir durch das idyllische Städtchen. Es ist ein eigenartiges Gefühl wieder einmal mehrere Häuser, Einkaufsmöglichkeiten, Kirchen usw. in grösserer Menge beieinander zu haben. Eine Kirche steht mit ihren beiden Türmen sehr markant über der Stadt. Wir stiegen eine lange Treppe hoch, um zu ihr zu gelangen. Doch war diese heute geschlossen. Heute wird die Orgel neu gestimmt. Die Stadt hat ca. 17’000 Einwohner und ist damit die grösste Stadt ausserhalb des Ballungsgebietes von Reykjavík. Akureyri hat einen Flugplatz und ist an einem Berghang situiert.

Wir schlenderten unter anderem auch durch den botanischen Garten der sehr schön angelegt ist. Auf dem Rückweg zur Jugi besorgten wir uns noch Proviant für die kommenden Etappen.

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